Architektur als räumliches, umweltorientiertes Messungs-System - ein intelligentes Gebilde, die eine Reflexion von der sich umgebenden Umwelt hervorruft.
Mit der Informationstechnologie von Corpora in Si(gh)te der Architektengruppe doubleNegative Architecture wird virtuell das sich gegenseitig bedingende Verhältnis von Umwelt und Architektur durch kontinuierliche Raummessungen aufrechterhalten und gewahrt. Laut den C.i.S Architekten liegt hier der Grundgedanke von Architektur an sich!
Das Collegium Hungaricum Berlin verfolgt das Ziel, ein modernes, europaorientiertes Bild von der Kultur Ungarns zu vermitteln, kulturelle und wissenschaftliche Kontakte transnational auszubauen. Das Institut ist Gastgeber der Künstlergruppe doubleNegatives Architecture (dNA) die ein maschenartiges virtuelles Netzwerk über und um das Gebäude entstehen lässt. Sensoren nehmen die physikalischen Daten der Umgebung auf: Temperatur, Windrichtung, Geräusche und Lichtverhältnisse. Die gesammelten Daten werden von einer Software übersetzt und in Netzstrukturen umgewandelt. So kann der Zuschauer die klimatischen Veränderungen der Umgebung anhand der sich wandelnden Struktur des Gebäudes nachvollziehen.
Die Galerie [DAM]Berlin ist Teil eines umfassenden Konzeptes der Kunstvermittlung welches sich ausschließlich der Digitalen Kunst widmet. Seit 2003 präsentiert sie in ihren Räumlichkeiten sowohl zeitgenössische, junge Positionen als auch bedeutende Pioniere. Weitere Komponenten des [DAM] Projektes sind das Online-Museum und der d.velop digital art award [ddaa]. Die ausgestellten Arbeiten sind Teil der transmediale.09 Ausstellung.