Der Amerikaner Mark Shepard hat eine Navigations-App geschaffen, die uns nicht nur an das gewünschte Ziel bringt, sondern unseren Alltagstrott insofern aufrüttelt, als sie uns kleine, mitunter verblüffende Aufgaben mit auf dem Weg schickt. Urbanen Räume werden so auf neue Weisen erschlossen und erlebt.
Eine Kollaboration der beiden Italiener Clemente Pestelli und Gionatan Quintini (zusammen: Les Leins Invisible), ist eine Social Media Plattform, die uns erlaubt, per digitalem "Selbstmord" aus Netzwerken wie Facebook & Co. wieder auszutreten und über den Verbleib unserer Daten selbst zu bestimmen.
Mit dieser interaktiven Klanginstallation interpetieren die deutschen Künstler Christopher Warnow und Daniel Franke nicht nur eine Komposition von Rutger Zuydervelt. Sie schaffen zudem eine für Körperbewegungen sensible Schnittstelle, welche die den Zuhörer umgebenden digitalen bzw. architektonischen Räume miteinander verbindet. Das Ergebnis ist eine fließende, sich für jeden Besucher individuell entfaltende Darstellungsweise.
Seit Februar 2009 machen die Amerikaner Scott Kildall und Nathaniel Stern mit ihrem performativen Webprojekt "Wikipedia Art" auf die strengen Standardisierungs- und Publikationspolitiken bei Wikipedia aufmerksam. Ihre Intervention auf wikipedia.org wurde zwar nur 15 Stunden geduldelt, die Diskussion über die angestoßenen Fragen ist jedoch seither voll entfacht.