Benjamin Laurent Aman macht experimentelle Kunst und Musik und ist der Gründer eines kleinen, aber feinen Labels sowie Mitglied des Duos Crystal Plumage. Derzeit lebt und arbeitet er in Berlin.
Ursprünglich aus Nordengland, lebt Lord Cry Cry nun schon seit mehr als 10 Jahren in Berlin, wo der Geräuschemacher und Sound Designer in seinem kleinen Tonstudio Spiel- und Dokumentarfilme vertont. Kürzlich veröffentlichte er eine liebevoll gestaltete 7'' auf Blunt Force Trauma Records.
Der Komponist und Musiker Charlemagne Palestine steht in enger Verbindung mit der amerikanischen minimalistischen Musik der 1960er und ist zudem einer der wenigen zeitgenössischen Carillonneurs weltweit. Seine Stücke entfalten sich über lange Zeiträume und hüllen ihre Zuhörer in hypnotische Rhythmen.
Ben Huang ist heute einer der gefragtesten DJs Chinas. Nach einer Ausbildung als Tänzer begann er seine Musikkarriere als Autodidakt erst in den 1990er Jahren und konnte doch sehr bald der Pekinger und Shanghaier Clubszene ausschlaggebende Impulse geben.
Bengt Sjölén ist ein in der Home Computer Demo Szene verwurzelter unabhängiger Designer/Hacker/Aktivist im Feld von Software und Hardware aus Stockholm.
Die visuellen Werke Ryoji Ikedas funktionieren wie Sinnbilder einer Zukunft, die massgeblich von digitalen Technologien beherrscht sein wird. In der zum ersten Mal in Deutschland ausgestellten audiovisuellen Installation data.tron [3 SXGA+ version] macht Ikeda mit einer digitalen Projektion das unsichtbare Meer an Daten, das uns ständig umgibt, auf eindringliche Weise sichtbar.
Julius von Bismarck (*1983) wuchs in Deutschland und Saudi-Arabien auf. Er studierte und arbeitete in Berlin und New York und ist seit 2005 Student an der Berliner Akademie für Künste. Seine Arbeiten, die sich zwischen Kunst, Wissenschaft und Technologie ansiedeln lassen, sind insbesondere Auseinandersetzungen mit der Wahrnehmung, Manipulation und Dokumentation des urbanen Raums. Neben der Entwicklung interaktiver Objekte und Installationen arbeitet von Bismarck auch als Kameramann.
Der Künstler Damian Stewart arbeitet mit Ton, Code, Licht und Elektronik, um unsere räumliche Wahrnehmung über unser rein physisches Erleben hinaus zu erweitern.