In unserem transmediale Archiv gibt es Photos, Videos, Webseiten, Publikationen und weitere Inhalte vergangener Festivals. Die transmediale verfügt auch über ein physisches Archiv, das Einblicke in 28 Jahre Medienkunst und digitale Kultur bietet. Deshalb waren wir Teil von DCA (Digitising Contemporary Art), einem Projekt, das von der Europäischen Kommission gefördert wurde.
Das ganze 20. Jahrhundert hindurch stellten Vordenker das Jahr 2010 als das leuchtende Beispiel einer Zukunft dar, die von technischem Fortschritt und sozialer Harmonie geprägt sein würde. Aber dann war 2010 das Heute und es wurde deutlich, dass die Weltgesellschaft weder die Utopie noch die Anti-Utopie ist, die üblicherweise in diesen Zukunftsfiktionen gezeichnet wurde. FUTURITY NOW! war eine Einladung neue Zukunftsmodelle zu bilden, bei denen es nicht darum ging, was die Zukunft für uns bereit hält, sondern was wir für die Zukunft bereit halten.
Zwischen Hightech-Glanz, Elektroschrottplätzen, Big Data-Firmen und Überwachungssystemen: Unter dem Titel afterglow erkundete die 27. transmediale, wie in der postdigitalen Gegenwart einstige Schätze des mediatisierten Lebens zu Müll werden. Trash oder Treasure? Internationale Denker und Kulturproduzenten beschäftigten sich mit dem gegenwärtigen ambivalenten Zustand der digitalen Kultur, in dem Medientechnologien sowohl Alltag als auch physische und immaterielle Abfallprodukte geworden sind.
Das reSource Netzwerk beschäftigt sich mit den Themen Neue Medien und Technologie in Berlin. Dafür werden für Interessierte zwei Möglichkeiten angeboten: regelmäßige Treffen und Diskussionsrunden sowie eine Mailing-Liste.