transmediale Award 2011 Jurymitglieder Brandon LaBelle ist ein in Berlin lebender Künstler und Schriftsteller. In seinen Arbeiten greift er die Dynamik von Sound auf, welche er in Räumen und Objekten, öffentlichen Ereignissen und Zusammenspielen, Sprache und Körper findet. LaBelles Projekte lenken die Aufmerksamkeit auf die Qualität und Natur des bereits Vorhandenen indem er Objekte, gefundendene Sound- Fragmente und minimalistische Elektronik performativ verarbeitet.
Die in Wien geborene Künstlerin Mina Lunzer lebt und arbeitet in Berlin. Sie studierte Kulturwissenschaften und Film/Video in der Klasse von Harun Farocki und Constanze Ruhm an der Akademie der Bildenden Künste in Wien, an der UDK Berlin und der University of Sydney.
Gemeinsam mit einer Auswahl von Gästen werden die Veranstalter des Free Culture Incubator in dieser Session Bilanz ziehen und die Ergebnisse und Erkenntnisse aus diesem Projekt vorstellen und mit Blick auf die Zukunft wichtige Fragen aufgreifen.
Während traditionelle Unternehmen ihre Corporate Identity heraufbeschwören verweist die Kreativbranche lustvoll auf ihre Heterogenität. Dennoch brauchen Kulturproduzenten eine Sprache, mit der sie die Öffentlichkeit erreichen und letzten Endes auch wirtschaftlichen Erfolg haben. Wieviel Corporate Identity braucht ein Kulturunternehmen – und wie kommuniziert man diese Identität nach außen?
Kulturelle Organisationsformen entstehen selten auf Basis einer strategischen Überlegung, sondern bilden sich meist um aktuelle Projektbedürfnisse herum. Welche Organisationsmodelle machen im Kunst- und Kulturbetrieb unter welchen Voraussetzungen Sinn und wie wird das Kulturunternehmen der Zukunft aufgestellt sein?
Welche Währung hat das Kulturunternehmen der Zukunft? Kulturarbeiter und Künstler produzieren eine Vielfalt von Werten, die zum Großteil immaterieller Natur sind. Schwierig wird es, wenn kulturelle Werte in adäquate Marktpreise übertragen werden sollen: wie ermittelt man den ökonomischen Wert von kultureller Arbeit?