Die visuellen Werke Ryoji Ikedas funktionieren wie Sinnbilder einer Zukunft, die massgeblich von digitalen Technologien beherrscht sein wird. In der zum ersten Mal in Deutschland ausgestellten audiovisuellen Installation data.tron [3 SXGA+ version] macht Ikeda mit einer digitalen Projektion das unsichtbare Meer an Daten, das uns ständig umgibt, auf eindringliche Weise sichtbar.
Julius von Bismarck (*1983) wuchs in Deutschland und Saudi-Arabien auf. Er studierte und arbeitete in Berlin und New York und ist seit 2005 Student an der Berliner Akademie für Künste. Seine Arbeiten, die sich zwischen Kunst, Wissenschaft und Technologie ansiedeln lassen, sind insbesondere Auseinandersetzungen mit der Wahrnehmung, Manipulation und Dokumentation des urbanen Raums. Neben der Entwicklung interaktiver Objekte und Installationen arbeitet von Bismarck auch als Kameramann.
Der Künstler Damian Stewart arbeitet mit Ton, Code, Licht und Elektronik, um unsere räumliche Wahrnehmung über unser rein physisches Erleben hinaus zu erweitern.
Ryoji Ikeda is one of the world’s finest and most acclaimed electronic artists and composers, authoring stunning performances, audiovisual installations and seminal music.
New York based visual artist Žilvinas Kempinas creates installations in which invisible forces of gravity and air circulation reshape architectural spaces into totally new environments. In 2009, he represented Lithuania at the 53rd Venice Biennale.