Wir treffen uns als Künstler und Konsumenten: Mit Kunst, Aktionen, Analysen, Erzählungen vernetzen wir uns, um die öko-logischen Folgen unseres Konsums sichtbar zu machen. Dem Mythos der individuellen Konsumfreiheit und den angeblich pragmatischen, jedoch nicht unbedingt nachhaltigen Lösungswegen aus der Finanzkrise möchten wir Vorschläge und Werkzeuge entgegensetzen.
Die Geschwindigkeit mit der wir die Ausbeutung der natürlichen Ressourcen betreiben, steigert nicht nur unsere Abhängigkeit, sie provoziert auch ein neues, globales Rennen auf die alten Ressourcen. Entwicklungsgebiete und Länder, die bisher als 'Zones of Silence' unseres kollektiven Gewissens galten, werden nun zentraler Spielort unserer Abhängigkeit. Was sind die kulturellen Auswirkungen des Klimawandels in den Entwicklungsländern? Auf welche Weise thematisiert die kreative Produktion und künstlerische Praxis diese Konflikte und schafft damit neue Möglichkeiten für eine nachhaltige Entwicklung?
Galerie [DAM]Berlin
Ausstellung: 27. Januar - 7. Februar 2009
Die NON-Maschinen sind Anwendungsprogramme, die die Aufmerksamkeit auf Aspekte wie Verlangsamung, Entnetzung, Wissensentzug, Agrammatikalität, Nicht-Funktionalität lenken.